Glossar

ACVB – Aorto-Coronarer-Venenbypass

Der Konorararterienbypass überbrückt ein verengtes Herzkranzgefäß mit einer Vene.

AICD – Automatic Implantable Cardioverter Defibrillator

Der AICD ist eine Art Herzschrittmacher, der lebensbedrohliche Rhythmusstörungen des Herzens erkennt und mit einem kurzen, elektrischen Impuls wieder in den richtigen Takt bringt. Das AICD-System ist etwas größer als ein gewöhnlicher Schrittmacher und wird im Brustmuskel implantiert.

Siehe auch ICD

AKE – Aortenklappenersatz

Ersatz der Herzklappe durch ein Implantat

Arterielle Hypertonie

Bluthochdruck

Echo Echokardiographie

Ultraschalluntersuchung des Herzens

FDA – Food and Drug Administration

Die FDA ist die amerikanische Behörde für die Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung. Sie kontrolliert Arznei- und Lebensmittel sowie strahlenemittierende Geräte auf Sicherheit und Wirksamkeit. Alle in den USA hergestellte und importierte Produkte benötigen eine FDA-Zulassung.

HIT – Heparininduzierte Thrombopenie

Heparin ist ein Blutgerinnungshemmer. Wer an HIT leidet, reagiert auf die Gabe von Heparin mit einem Abfall der Thrombozyten, was die Blutgerinnung hemmt.

HLM – Herz-Lungen-Maschine

Die Herz-Lungen-Maschine kommt in der Herzchirurgie zum Einsatz und übernimmt die Herz- und Lungenfunktion während der Operation am Herzen.

HTx – Herztransplantation

Bei der Herztransplantation wird das noch funktionsfähige Herz eines für tot erklärten Organspenders einem Empfänger verpflanzt.

ICD – implantierbarer Cardioverter Defibrillator

Der ICD ist eine Art Herzschrittmacher, der lebensbedrohliche Rhythmusstörungen des Herzens erkennt und mit einem kurzen, elektrischen Impuls wieder in den richtigen Takt bringt. Das ICD-System ist etwas größer als ein gewöhnlicher Schrittmacher und wird im Brustmuskel implantiert. 

Siehe auch AICD

KHK – koronare Herzerkrankung

Bei der KHK kommt es zu einer Verengung der Herzkranzgefäße. Dadurch kann der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden, möglicherweise droht sogar ein Herzinfarkt. Durch eine Ballondilatation (PTCA) oder eine Bypassoperation kann die Erkrankung behandelt werden.

Koronarangiographie –Herzkatheteruntersuchung

Die Koronarangiographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Ein Kontrastmittel wird mithilfe eines dünnen Schlauchs (Katheter) in die Herzkranzgefäße (Koronararterien) injiziert, so können sie auf dem Bildschirm dargestellt werden.

MRT – Magnetresonanztomographie

Das MRT erzeugt mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Bilder der inneren Organe und des Gewebes.

PTCA – Perkutane Transluminale Coronar-Angioplastie

Die PTCA weitet mit einem kleinen Ballon Engstellen in Gefäßen.

PVI – Pulmonalvenenisolation

Behandlung von Vorhofflimmern durch einen speziellen Herzkatheter

Stents – Gefäßstützen

Kleine Gefäßprothesen, die dauerhaft Engstellen beheben. Meist werden sie aus Metall gefertigt.

TEE – Transösophageale Echokardiographie

Ultraschalluntersuchung des Herzens mit einer flexiblen Sonde, die in die Speiseröhre eingeführt wird.

Dr. Jean Rieber im Patientengespräch